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DATEV-Buchungsstapel aus Stripe und Mollie

transaktio exportiert Zahlungen, Gebühren, Erstattungen und Payouts eines Monats als DATEV-Buchungsstapel (EXTF-CSV, Windows-1252) im ZIP – für DATEV, Lexware und deinen Steuerberater.

· von Philipp Dormann

Viele Unternehmen buchen nicht in DATEV selbst, sondern in sevDesk, Lexware Office oder ähnlichen Programmen. Der Steuerberater arbeitet aber in DATEV. Übrig bleibt die Übergabe: CSV exportieren, Konten anpassen, Steuerschlüssel setzen, hoffen, dass die Summe am Ende passt.

Mit dem DATEV-Buchungsstapel-Export in transaktio überspringst du diesen Schritt. Du bekommst einen abgeschlossenen Monat als importfertige Datei – nicht aus deiner Buchhaltung, sondern direkt aus Stripe oder Mollie.

Was in der Datei steht

Der Export bildet genau die Buchungen ab, die auch ein normaler Sync erzeugen würde, nur nicht als Belege, sondern als Buchungssätze:

  • Zahlungen – je Kundenzahlung ein Satz auf dem Erlöskonto, mit Steuerschlüssel
  • Erstattungen und Rückbuchungen – Refunds und Chargebacks als Gutschrift
  • Gebühren – jede Gebührenart als eigener Buchungssatz auf dem Gebührenkonto
  • Auszahlungen (Payouts) – Umbuchung vom Verrechnungskonto auf dein Bankkonto

Auf dem Kontoauszug siehst du eine einzige Überweisung von Stripe. Im Buchungsstapel stehen die einzelnen Zahlungen dahinter – das ist der Unterschied zwischen einer stimmigen und einer unprüfbaren Umsatzsteuer.

Das Format: EXTF, nicht „irgendeine CSV“

DATEV ist picky, und zu Recht. transaktio erzeugt den Buchungsstapel im Originalformat statt in einer Annäherung:

  • Format EXTF, Version 700, Formatversion 12
  • Windows-1252 statt UTF-8 – mit Umlaut- und Sonderzeichen-Ersatz
  • Semikolon als Trennzeichen, wie DATEV es erwartet
  • SKR03 und SKR04, wählbar
  • Belegdatum, Belegfeld 1, Buchungstext und Kostenstelle (optional)

Wer das schon einmal mit dem falschen Zeichensatz importiert hat, weiß, wie schnell daraus Fragezeichen in den Belegfeldern werden.

So bekommst du den Export

Unter Exporte & Belege im Dashboard wählst du Sync-Profil, Monat und Kontenrahmen. Dazu kommen Berater- und Mandantennummer, der Beginn des Wirtschaftsjahres und der Umsatzsteuersatz. Unter Konten anpassen legst du fest, welches Verrechnungs-, Bank-, Erlös- und Gebührenkonto belegt wird.

Das Ergebnis ist ein ZIP mit der Buchungsstapel-CSV und einer LIESMICH.txt. Die LIESMICH listet Kontenrahmen, Nummern, Konten, Umsatzsteuersatz, die Anzahl der Buchungssätze je Art und alle Hinweise auf. Du siehst also vor dem Import, was drin ist.

Der Import

In DATEV Unternehmen online beziehungsweise in der Kanzlei-Rechnungswesen:

  1. Rechnungswesen → Datenimport → Buchungsstapel (CSV)
  2. Verrechnungskonto und Steuerschlüssel prüfen
  3. Import ausführen und Konten Summen gegenüben

Die gleiche Datei lässt sich in Lexware oder sevDesk über die vorhandenen DATEV-Schnittstellen einspeisen, wenn dein Steuerberater das so handhabt.

Wann der Export nicht das richtige Werkzeug ist

Der Buchungsstapel ersetzt nicht die GoBD-Archivierung und nicht die Beleg Pictures. Er ist ein Datentransfer, kein Buchungssystem. Wer die Belege selbst in sevDesk oder Lexware Office erzeugt, hat bereits die vollständigere Variante – der Export ist dann der Weg für deinen Steuerberater oder als Kontrollinstrument.

Und noch etwas: transaktio ist nicht von DATEV geprüft oder zertifiziert. Konten, Steuerschlüssel sowie Berater- und Mandantennummer solltest du vor dem ersten Import mit deinem Steuerberater abstimmen. Keine Steuerberatung – aber ein Grund, die Zahlen einmal gegenzuprüfen.

Fazit

Wer ohne DATEV-Software arbeitet, aber einen DATEV-Steuerberater hat, hatte diese Lücke bisher. Der Buchungsstapel-Export schließt sie: ein Monat Stripe oder Mollie, ein ZIP, ein Import.

Fragen? Schreib uns an info@transaktio.de.

Angaben zu Stripe, Mollie, sevDesk, Lexware Office und DATEV: Stand: 30.09.2026. Geprüfte Quellen: stripe.com/de/pricing, www.mollie.com/de/pricing, my.sevdesk.de, www.lexware.de/partner/public-api und www.datev.de. Maßgeblich sind stets die aktuellen Angaben der jeweiligen Anbieter.

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